Rap, Mundart & Alphorn-Techno: So vielfältig klingt Bayern
Von fränkischem Folk-Kabarett über Alphorn-Techno bis hin zu niederbayerischem Rap: Bayern begeistert nicht nur mit beeindruckenden Landschaften und gelebten Traditionen, sondern auch mit einer überraschend vielfältigen Musikszene. Im Rahmen der Kampagne „Bayern geHÖRT erlebt“ zeigen vier Künstler und Bands aus verschiedenen Regionen des Freistaats, wie Heimat, Dialekt und moderne Klänge zu einzigartigen musikalischen Erlebnissen verschmelzen.



Was einst in einer fränkischen Blaskapelle begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte. Die vier Musiker von Gankino Circus aus Dietenhofen verbinden fränkische Mundart mit Einflüssen aus Klezmer, Balkanrhythmen und Kabarett. Heraus kommt ein unverwechselbarer Sound, der gleichermaßen berührt und zum Schmunzeln bringt.
In ihren Liedern erzählen sie von der Sehnsucht nach der Dorfkneipe, von lauen Sommerabenden in der fränkischen Hügellandschaft und von den kleinen Besonderheiten des Landlebens. Trotz vieler Reisen und neuer Lebensmittelpunkte bleiben ihre fränkischen Wurzeln stets hörbar.
Musiker Marcel Engler, besser bekannt als Loisach Marci, beweist eindrucksvoll, dass Tradition und Moderne perfekt harmonieren können. Inspiriert von einem zufälligen Zusammentreffen von Alphorn und elektronischer Musik entwickelte er seinen heute charakteristischen Alphorn-Techno.



Mit seiner einzigartigen Mischung aus bayerischem Dialekt, modernen Beats und traditionellen Instrumenten begeistert er mittlerweile ein breites Publikum. Seine Heimat Garmisch-Partenkirchen und die namensgebende Loisach sind dabei bis heute wichtige Inspirationsquellen.
Auch bei Loamsiada spielte der Zufall eine entscheidende Rolle. Aus einer spontanen Idee entstand 2022 eine Band, die Mundart-Pop, Rock und Urban Brass auf moderne Weise verbindet.


Mit viel Energie, eingängigen Melodien und authentischen Dialekttexten schaffen die Musiker einen Sound, der Tradition neu interpretiert. Dabei entstehen Songs, die sowohl Heimatverbundenheit als auch den Zeitgeist einer jungen Generation widerspiegeln.
Die niederbayerische Künstlerin RiA verbindet Rap mit Einflüssen aus Afrobeats, Reggae, Funk und Hip-Hop. Nach einer prägenden Reise durch Afrika fand sie einen neuen Zugang zu ihren bayerischen Wurzeln und entdeckte den Dialekt als festen Bestandteil ihrer musikalischen Identität.



Mit humorvollen, lebensnahen Texten möchte sie insbesondere Frauen und junge Mütter ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen. Ihr niederbayerischer Dialekt verleiht ihren Songs dabei eine besondere Authentizität und Nähe.
Ob fränkische Folk-Klänge, Alphorn-Techno aus Oberbayern, Urban Brass aus Schwaben oder Rap auf Niederbayerisch – die vier Künstler zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig die bayerische Musiklandschaft heute ist. Sie verbinden regionale Traditionen mit modernen Einflüssen und machen ihre Heimat auf ganz persönliche Weise hörbar.
© Bayern Tourismus Marketing GmbH (BayTM)
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Carsten K. Rath@feelgoodmagazin